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Kompensation von Fruchtfolgeflächen

Die Kompensationspflicht

Das Planungs- und Baugesetz sieht vor, dass wenn Landstücke von diesem ackerfähigen Kulturland im Siedlungsgebiet von Gemeinden eingezont und zur Bauzone umgewandelt werden, diese kompensiert werden müssen, um die Nahrungsmittelproduktion weiterhin zu sichern.

Die gesetzliche Verankerung der Kompensation kann durch Auszonungen oder Aufwertungen von weniger gutem Kulturland erfolgen. Wir gehen davon aus, dass aufgrund der hohen Nachfrage nach Bauland und den möglichen Entschädigungsfragen, Auszonungen in einem nur unbedeutendem Ausmass angewendet werden. Viel mehr wird die Kompensation über die Aufwertung von weniger gutem Kulturland angestrebt.

Da im Kanton Zürich keine zusätzlichen Fruchtfolgeflächen vorhanden sind, kann diese Kompensation nur mit Bodenaufwertungen von Nicht-Fruchtfolgeflächen erfolgen.

Das Resultat bei Annahme der Gesetzesvorlage

  • Bei einer Einzonung dieser 800 ha wertvollen Kulturlandflächen besteht eine Kompensationspflicht und damit eine Verpflichtung den wertvollen Oberboden wieder zu verwenden.
  • Die dezentral gelegenen anthropogenen Böden, welche mit wertvollem Humusaushub aufgewertet werden können, führen zu weniger Humustourimsmus und zu fruchtbaren Böden.

 

 

 

 

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