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Der Gesetzesartikel

Am 27. November 2016 stimmt das Zürcher Stimmvolk über den Artikel 89 a ab.
Der Wortlaut des Artikels:

Was bedeutet das?

Ackerfähiges Kulturland

Ackerfähiges Kulturland (zum Beispiel für die Produktion von Getreide, Kartoffeln, Zuckerrüben, Gemüse usw.) wird als sogenannte Fruchtfolgefläche definiert. Im Sachplan "Fruchtfolgefläche" werden national jedem Kanton eine Mindestvorgabe für diese Fruchtfolgeflächen vorgegeben. Im Kanton Zürich sind das aktuell rund 44'000 ha. Sie machen rund 60% der Fläche in der Landwirtschaftszone aus. Weitere 800 ha im Siedlungsgebiet erfüllen die Anforderungen zur Fruchtfolgefläche (gehören damit zu unseren besten Böden), werden aber nicht zur Fruchtfolgefläche gezählt. Weitere Informationen zu den Fruchtfolgeflächen im Kanton Zürich finden Sie hier.

 

Gleichwertiger Ersatz

Das Gesetz verlangt, dass für ackerfähiges Kulturland im Siedlungsgebiet,  welches eingezont und somit zur Bauzone wird, gleichwertiger Ersatz geschaffen werden muss. Diese Möglichkeiten der Kompensation stellt sicher, dass die Bautätigkeit und somit der Entwicklung der Gemeinden nicht eingeschränkt wird.

 

Aufwertung geeigneter Flächen

Aufgrund der Verknappung von Kulturland im Kanton Zürich kann der gleichwertige Ersatz durch Aufwertungen  von Nicht-Fruchtfolgeflächen zu ackerfähigem Kulturland sichergestellt werden. Dazu soll der Humus, welcher durch Aushub im Siedlungsgebiet anfällt, verwendet werden.

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